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Hundesportverein Sonneberg
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Erste Hilfe
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Trainingszeiten:
Sonntag von ca. 8.30 - 12-13 Uhr Training unter der Woche nach Absprache mit Ausbilder Stephan Fleischer Tel.: 01702705385




Erste Hilfe bei Tieren

Jede Situation, die rasches Handeln erfordert, um Schäden oder den evtl. Tod eines Tieres abzuwenden, ist ein Notfall. Symptome, die auf eine Notfallsituation hinweisen, sind unkontrollierte Blutungen, Atemnot, anhaltende Krämpfe, Bewusstlosigkeit, Schock, Lähmungen, Unfähigkeit Urin zu lassen, wiederholt auftretendes Erbrechen oder Durchfälle. Bevor man sich mit einem Tierarzt in Verbindung setzt, sollte man das Tier beobachten, damit man dem Arzt die Krankheitsanzeichen kurz schildern kann. In aller Regel wird es sich bei einem Notfall um eine Krankheit aufgrund äußerer Gewalteinwirkung (Hundebiss, Verkehrsunfall) handeln, aber auch Vergiftungen können plötzlich auftreten.

Schock

Eine der häufigsten Ursachen für einen Schock ist hoher Blutverlust. Anzeichen für einen Schockzustand sind auffällige Aktivitätslosigkeit, Depression und fehlende Reaktion auf Umweltreize, extrem hohe Herz- und Atemfrequenz sowie sinkende Körpertemperatur, wobei sich die Extremitäten (Beine und Pfoten) des Tieres kalt anfühlen. Deutlich erkennbar ist ein Schock an der verlangsamten Füllungszeit der Kapillare. Hierzu drückt man mit einem Finger fest gegen das Zahnfleisch, das unter dem Druck weiß wird. Wenn die Druckstelle nicht sofort nach dem Loslassen wieder ihre normale Farbe erreicht, sondern länger als 5 Sekunden blass bleibt, kann man von einem Schock ausgehen. In diesem Falle muss man sofort mit dem Tier zum Arzt. Zum Transport muss der Hund oder die Katze in eine Decke oder ein Handtuch gewickelt werden, damit die Körperwärme stabilisiert wird.

Blutungen

Normale Wunden hören nach spätestens 5 Minuten von selbst auf zu bluten. Ist das nicht der Fall, so ist vor der Behandlung durch den Tierarzt eine Sofortmaßnahme notwendig. Bei starken Blutungen kann man einen Druckverband anlegen. Hierzu wird ein Päckchen Verbandmull auf die blutende Stelle gedrückt und fest mit einer möglichst elastischen Binde umwickelt. Handelt es sich um eine Körperstelle, an der es nicht möglich ist, einen Druckverband anzulegen, so kann man oft auch durch direkten Druck mit der nackten Hand über mehrere Minuten die Blutung zum Stillen bringen. Blutungen an den Gliedmaßen und am Schwanz können auch durch Abbinden der Gliedmaße gestillt werden. Das sollte allerdings von einem Laien möglichst nur im Falle von Lebensgefahr für das Tier durchgeführt werden. Wenn die Blutung zum Stillstand gekommen ist und keine weiteren Komplikationen auftreten, sollte man das Tier dem Tierarzt vorstellen, der dann entscheiden wird, ob die Wunde genäht werden muss oder von selbst verheilt.

Autounfall

Wenn ein Tier vom Auto angefahren wurde, gilt es zunächst einmal Ruhe zu bewahren. Die meisten schwerverletzten Tiere versuchen vom Unfallort zu fliehen. Dies verschlimmert in aller Regel die Verletzungen, das Tier kann sich verlaufen und somit einer dringend notwendigen tierärztlichen Behandlung entgehen. Hier gilt es zunächst, das Tier nicht eine Sekunde unbeaufsichtigt zu lassen. Daher sollte man evtl. Passanten bitten, den nächsten Tierarzt anzurufen, oder aber man nimmt das Tier - sofern möglich - mit in die nächste Telefonzelle oder in das eigene Auto. Verliert das Tier Blut aus dem Mund, so ist es in eine Seitenlage zu bringen, wobei man möglichst die Zunge ein wenig herauszieht, damit es nicht zu einer Erstickung kommt. Auch sollte man den Rachenraum mit einem Taschentuch von Blut und Speichel befreien.

Atemstillstand

Bei einem Atemstillstand ihres Hundes müssen Sie sofort handeln. Da die lebenswichtigen Organe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden, entstehen dauernde Schäden. Handeln Sie nicht, wird es zwangsläufig auch noch zu einem Herzstillstand kommen.  Legen Sie zunächst die Atemwege des Hundes frei, ziehen Sie die Zunge des Hundes nach vorne und entfernen Sie alles aus dem Maul, was die Atmung blockieren könnte und überstrecken Sie leicht den Kopf des Hundes. Wenn sie Glück haben setzt nach diesen Maßnahmen die Spontanatmung des Hundes wieder ein, da die Atemwege nun nicht mehr blockiert sind.

Führt dies noch nicht zum Erfolg, müssen Sie mit der Beatmung (Mund – zu – Nase) beginnen. drücken Sie das Maul des Hundes zu (Zunge darf nicht mehr heraushängen)legen Sie dann Ihren Mund auf die Nasenlöcher des Hundes blasen Sie kräftig und konstant Luft in seine Nase, bis sich der Brustkorb des Hundes ausdehnt (bei zu kräftigen Luftstößen kann es dazu kommen, daß Sie nicht in die Lunge sondern in den Magen des Hundes beatmen)achten Sie darauf ob sich der Brustkorb des Hundes beim Beatmen ausdehntund wiederholen Sie diesen Vorgang mehrere Male. Falls keine Spontanatmung einsetzt und kein Puls mehr fühlbar ist, müssen Sie mit der Herz-, Lungen- Wiederbelebung fortfahren

   

Herzmassage

Wenn man weder Puls noch Herzschlag fühlen kann und auch keine Atmung mehr spürbar ist, so kann man mit einer äußeren Herzmassage versuchen, die künstliche Beatmung zu unterstützen. Sinnvoll ist eine Herzmassage nur in der Kombination mit künstlicher Beatmung. Hierzu legt man das Tier in die rechte Seitenlage auf einen festen Untergrund. Dann legt man die Finger je einer Hand auf beide Seiten über der Herzgegend und drückt sehr kräftig, dann lässt man mit dem Druck nach und drückt erneut fest zu. Diesen Vorgang sollte man bis zu 70mal in der Minute wiederholen. Ist die Herzmassage wirksam, so sollte man bei jedem erneuten Druck einen Pulsschlag fühlen. Über einen evtl. Schaden am Brustkorb muss man sich in diesem Moment keine Gedanken machen, da die Wiederherstellung des Kreislaufes viel wichtiger ist. Auch wenn das Herz wieder schlägt, so kann das Tier weiterhin bewusstlos bleiben. Hier ist nun schnellstmöglich ärztliche Hilfe zu suchen.

 

Krampfanfälle

Krampfanfälle sind Störungen des Verhaltens und der Bewegungsabläufe, die meistens durch Vergiftungen hervorgerufen werden. Auch hier gilt es in erster Linie Ruhe zu bewahren. Man legt eine Decke oder ein Handtuch über das Tier und versucht schnellstmöglich einen Tierarzt zu erreichen. Vorsicht ist geboten, da das Tier sich durch die Krämpfe in einer Ausnahmesituation befindet und selbst der friedlichste Hund oder die sanfteste Katze in diesem Zustand um sich beißen können.

Vergiftungen

In den wenigsten Fällen ist der Tierhalter dabei, wenn ein Hund oder eine Katze Gift aufnimmt. Dies wird einem meistens erst dann klar, wenn die üblichen Vergiftungserscheinungen auftreten. Wenn man allerdings wahrnimmt, dass das Tier Gift aufnimmt oder Vergiftungserscheinungen zeigt, so sollte man sofort einen Tierarzt konsultieren. Von Maßnahmen, das Tier durch Aufstreuen von Salz auf den Zungenrücken oder durch die orale Verabreichung von einem Tee- bis Esslöffel Wasserstoffperoxyd zum Erbrechen zu bringen, ist dringend abzuraten. Bei ätzenden Giften kann das Erbrechen eine irreparable Schädigung der Speiseröhre und des Rachenraumes verursachen. Nur der Fachmann (Tierarzt) kann entscheiden, ob medikamentös das Erbrechen ausgelöst, oder mit einer Sonde der Magen ausgepumpt wird. Gerät eine giftige Substanz auf die Haut, so ist diese umgehend mit viel Wasser abzuspülen und der Tierarzt um Rat zu fragen. Ganz gleich, ob das Tier Gift geschluckt oder auf der Haut hat, auf jeden Fall ist dem Tierarzt das Gift im Originalbehälter mitzubringen.

Verbrennungen

Verbrennungen bei Hund und Katze können sehr leicht unterschätzt werden, da die äußeren Merkmale wesentlich anders sind, als beim Menschen. Während beim Menschen Brandblasen Zeichen für oberflächliche Verbrennungen sind, müssen diese bei Verbrennungen von Hund und Katze nicht auftreten. Stattdessen liegt das Haar an der Verbrennungszone fest an der Haut. Zieht man leicht an diesen Haaren und sie lösen sich, so liegt die Verbrennung tiefer. Eine Sofortmaßnahme ist das Aufbringen von kaltem Wasser bzw. Auflegen von Eiskompressen. Tiefere oder großflächigere Verbrennungen erfordern die Behandlung durch den Tierarzt.

Reisetips

Für viele Urlauber wird es immer mehr zur Selbstverständlichkeit, dass zumindest der Hund mit in den Urlaub fährt oder fliegt. Um Mensch und Tier einen erholsamen und stressfreien Urlaub zu ermöglichen, gilt es, neben den erforderlichen Impfungen einige Notwendigkeiten zu beachten. Geht die Fahrt mit dem Auto zum Urlaubsort, so ist es selbstverständlich, dass je nach Reisedauer einige kleine Pausen eingelegt werden, in denen der Hund frisches Wasser erhält und seine wichtigen Geschäfte verrichten kann. Bei der Fahrt mit der Deutschen Bahn reist der Hund auf einer Kinderfahrkarte zum halben normalen Fahrpreis. Dafür darf er auch mit ins Abteil - wenn die übrigen Fahrgäste nichts dagegen haben. Dauert die Bahnfahrt länger als fünf Stunden, so empfiehlt es sich, die Reise durch Umsteigen zu unterbrechen, damit der Hund auch auf dieser Reise seine Geschäfte erledigen kann. Katzen und kleinere Haustiere werden ebenfalls im Abteil befördert, wenn sie in einer ausbruchsicheren Box untergebracht sind. Diese Tiere reisen kostenlos. Was für die Fahrt mit der Bahn selbstverständlich ist, gilt bei den meisten Fluggesellschaften allerdings nicht. Hier werden Hunde vielfach immer noch als Stückgut transportiert. Das heißt, die Hunde kommen zusammen mit dem Gepäck in den Frachtraum. Voraussetzung ist auch hier eine ausreichend große und natürlich ausbruchsichere Box. Die Beförderungsbedingungen sind bei den einzelnen Fluggesellschaften sehr unterschiedlich und es empfiehlt sich daher, frühzeitig beim Reiseveranstalter nachzufragen. Ganz wichtig ist, dass alle Einzelheiten, die die Mitnahme des Tieres in den Urlaub angehen, frühzeitig geklärt werden. Dies gilt vor allem für Reisen in südliche Länder, da in den meisten Hotels die Mitnahme von Haustieren nicht erlaubt ist. Auch ist zu bedenken, dass ein Urlaub für den Hund in südlichen Ländern nicht ganz ungefährlich ist. Deshalb sollte der Hund neben den vorgeschriebenen Impfungen auf jeden Fall auch gegen Parvovirose, Staupe und Zwingerhusten geimpft sein. Alle diese Krankheiten führen ohne vorbeugende Impfung unweigerlich zum Tode. Unerlässlich ist auch ein hochwirksames Zeckenhalsband, da die Zeckenplage auch in diesen Ländern in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat und Zecken die Babesiose übertragen. Eine Krankheit, die bei Hunden und Katzen bei Nichtbeachtung u. a. zur totalen Orientierungslosigkeit und Schwachsinn führen kann.

Eine besonders heimtückische Krankheit wird in südlichen Regionen durch eine Mücke übertragen, die Leishmaniose. Die Mücke ist so winzig, dass sie mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar ist. Sie ist nachtaktiv und hält sich besonders in der Umgebung von Pinienhainen und Kalksandsteinvorkommen auf. Die Leishmaniose äußert sich auf vielfältige Weise und kann nur durch einen Bluttest eindeutig nachgewiesen werden.

Medikamentenverabreichung

"Tabletten"

Der einfachste Weg seinem Hund Tabletten zu verabreichen, ist es dem Hund beizubringen, daß Tabletten etwas Positives sind. Kein Hund hat Probleme damit, Vitamintabletten, Hundedrops und ähnliches zu fressen. Wir brauchen also unserem Hund nach einer Übung nur immer wieder mal Vitamintabletten als Belohnung geben, diese ab und zu einmal durch eine Kohletablette ersetzen und er wird im laufe der Zeit lernen alle angebotenen Tabletten als Belohnung zu empfinden. Dies setzt jedoch voraus, daß wir dies gezielt mit dem Hund üben und dies nicht erst dann, wenn er wirklich einmal Tabletten einnehmen muß. Sie können versuchen Tabletten in Leberwurst, Dosenfutter oder ähnlichem zu verstecken und ihrem Hund anzubieten. Meist funktioniert dieser Trick auch einige Male, jedoch haben die Hunde relativ schnell rausgefunden, daß man die Tablette auch wieder ausspucken kann. Besser ist es deshalb, die Tablette in der Leberwurst zu verstecken, das Maul des Hundes zu öffnen und die Tablettenpackung tief in den Rachen zu schieben. Anschließend wird das Maul wieder zugehalten, bis der Hund geschluckt hat. Sie können dies selbstverständlich auch ohne Leberwurst machen, dann sollte ihr Hund jedoch relativ stillhalten, damit sie die Tablette auch weit genug im Rachen plazieren können.

Tropfen/Salbe

*Maul*

Zur Verabreichung von Tropfen/Salbe wird einfach das Maul umfaßt, die Lefze auf einer Seite heruntergezogen und in diese Lefzenfalte die Flüssigkeit eingeträufelt/der Salbenstrang eingegeben. Der Hund wird anschließen automatisch die Flüssigkeit abschlucken bzw. die Salbe abschlecken. Wenn Sie alleine Tropfen/Salbe verabreichen wollen, geht dies einfacher, indem Sie den Hund auf die Seite legen und die Tropfen/Salbe wie oben beschrieben einträufeln. Sie können auch eine Spritze hierfür verwenden, dann aber darauf achten das die Flüssigkeit nicht in den Rachen hineingespritzt wird, sonst könnte diese in der Luftröhre landen.

*Augen*

Augentropfen sollten Sie grundsätzlich nur dem liegenden Hund verabreichen, da er hierbei bedeutend ruhiger ist und die Gefahr einer Augenverletzung bedeutend geringer ist. Verwenden Sie immer nur Spritzen oder Medikamententuben mit abgerundeter Spitze. Das Lid wird leicht heruntergezogen und die Flüssigkeit eingeträufelt. Anschließend das Lid wieder schließen und bei Bedarf die Flüssigkeit oder Salbe, bei geschlossenem Lid, leicht verreiben.

*Ohren*

Ohrentropfen immer dem sitzenden Hund verabreichen, damit die Flüssigkeit auch das innere Ohr erreichen kann. Träufeln Sie die Flüssigkeit ein, halten Sie den Hund still und verschließen Sie das Ohr für einige Sekunden. Meist wird sich der Hund anschließend schütteln, was keineswegs schadet. Erstens wird hierbei die Flüssigkeit noch besser im Ohr verteilt und zweitens wird mit der heraus geschüttelten Flüssigkeit auch der Ohrendreck heraus geschüttelt. Salbe immer nur mit den Fingern in das Ohr einreiben. Verwenden Sie hierfür keine Wattestäbchen, Sie könnten sonst das Innenohr verletzen. Salbe wird zudem meist für den äußeren Ohrbereich verwendet, so daß das Einmassieren mit den Fingern durchaus ausreicht.

Checkliste Gesundheit
Die nachfolgende Liste enthält die wichtigsten Fragen, anhand derer Sie feststellen können, ob Ihr Hund gesund ist. Die Antworten auf die Fragen sind auch wichtig, wenn Ihr Hund nicht gesund ist und Sie dem Tierarzt Informationen geben wollen.

Checkliste Gesundheit
Hat der Hund normalen Appetit?
Bewegt er sich freudig und normal?
Ist das Fell dicht und (je nach Rasse) glänzend?
Sind die Schleimhäute in Ordnung (feucht und rosig)?
Sind die Augen klar und nicht verklebt?
Sind die Zähne sauber?
Sind Kot und Harnabsatz normal?
Trinkt der Hund normal (ca. 1 l täglich bei 20 kg Gewicht)?
Riecht der Hund normal?
Hustet der Hund häufig?
Erbricht der Hund öfters?
Hat der Hund öfters Durchfall?
Ist der Hund nachts unruhig?
Ermüdet er schnell?
Zeigt sich Ausfluß aus Augen, Nase, Mund, Ohren, After, Vorhaut oder Scheide?
*Körpertemperatur? (>normal: ca. 38°C>)*>
*Puls? (normal: 70-120)*
*Atemfrequenz? (normal 15-40 Atemzüge/Minute)*

Ermitteln der Atemfrequenz

Normalerweise macht ein Hund zwischen 15 und 40 Atemzügen pro Minute.
Nach körperlicher Anstrengung und bei Hitze ist dieser Wert natürlich erhöht. Eine gesteigerte Atemfrequenz beim Hund kann aber auch auf Schmerzen, Herz- oder Lungenerkrankungen hinweisen.

Wie messe ich die Atemfrequenz?

Erkennen können Sie die Atemzüge am Rippenbogen und am Bauch des Hundes. Entweder Sie sehen deutlich, wie sich der Brustkorb bewegt, oder Sie halten Ihre beiden Hände um den Brustkob des Hundes. Zählen Sie 15 Sekunden, besser 30 Sekunden lang, wie oft sich der Brustkorb hebt, verdoppeln Sie diese Zahl.

Pulskontrolle

Der Puls des Hundes liegt in der Regel bei 70 bis 160 Schlägen pro Minute. Bei Welpen kann die Pulsfrequenz durchaus bis 220 pro Minute betragen. Auch hier ist eine sporadische Pulskontrolle Voraussetzung für eine konkrete Pulsbestimmung im Krankheitsfall. Hierbei sollten Sie den Puls in Ruhe, nach Bewegung, in Aufregung etc. messen um den normalen Puls ihres Hundes zu kennen. Falls Sie Unregelmäßigkeiten im Pulsschlag feststellen – dies ist im Gegensatz zum Menschen beim Hund durchaus normal. Legen Sie ihren Hund auf die Seite und legen Sie ihre Finger auf die Innenseite des Oberschenkels direkt unterhalb des Hüftgelenks. Tasten Sie solange bis Sie die Arterie gefunden haben (fühlt sich wie eine dicke Sehne an)

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Zählen Sie 15 Sekunden lang den Puls ihres Hundes und multiplizieren Sie das Ergebnis mit 4

 

Die Körpertemperatur des Hundes beträgt normalerweise zwischen 37°C und 39°C. Bei großer Hitze oder unmittelbar nach körperlichen Anstrengungen kann die Temperatur etwas höher ein, ohne daß Fieber vorliegt. Messen Sie später noch einmal, wenn Ihr Hund wieder ruhig bzw. etwas abgekühlt ist.

Wie messe ich?

Ermittelt wird die Körpertemperatur durch Messen im After. Nehmen Sie am besten ein Digitalthermometer, das Sie mit ein wenig Creme gleitfähig machen. Schieben Sie es 1-2 cm weit in den After, heben Sie dazu evtl. den Schwanz Ihres Hundes ein wenig an. Moderne Thermometer piepsen, wenn sie die Temperatur zuverlässig gemessen haben, bei anderen messen Sie etwa 3 Minuten.

Der Körperbau des Hundes

 

 

1 Nase 2 Schnauze 3 Lefze 4 Fangwinkel
5 Backe 6 Stop 7 Augenbrauenbogen 8 Stirn
9 Schädeldach 10 Ohr 11 Hals 12 Nacken
13 Widerrist 14 Rücken 15 Lende 16 Kruppe
17 Schwanzwurzel 18 Schwanz 19 Hüfte 20 Flanke
21 Sitzbeinhöcker 22 Kniefalte 23 Schenkel 24 Knie
25 Wade 26 Fersensehne 27 Ferse 28 Pfote
29 Zehen 30 Mittelfuß 31 Fersengelenk 32 Bauch
33 Seite 34 Brustbein 35 Vorderpfote 36 Mittelhand
37 Finger 38 Handgelenk 39 Unterarm 40 Ellenbogen
41 Brust 42 Schulter 43 Brustkorb 44 Schultergelenk


Das Gebiss des Hundes

Das Gebiss des Hundes besteht normalerweise aus 42 Zähnen, 20 oben und 22 unten. 
Das Unterkiefer hat zusätzlich einen weiteren Backenzahn (Molar) auf jeder Seite. 

Die ersten Zähne, seine Milchzähne, erhält der Welpe bereits im Alter von 4-5 Wochen. Im Alter von etwa 3 Monaten beginnen diese dann auszufallen und werden nach und nach durch die endgültigen ersetzt. Dieser Vorgang ist dann im Alter von etwa einem halben Jahr abgeschlossen.

 

1 - 3 Schneidezahn      4 Eckzahn        5 - 8 vorderer Backenzahn          9-11 Hinterer Backenzahn

 

Gute Zahnstellung

 

Schlechte Zahnstellung



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