Die
Zehn Gebote für Vereinsmiesmacher
1. Bleibe grundsätzlich
jeder Versammlung fern. Lässt sich Dein Erscheinen aber wirklich
nicht ,vermeiden", dann komme zu spät.
2. Wenn Du schon zu einer Versammlung gehst, dann finde Fehler in der
Arbeit der Vorstandsmitglieder, vorwiegend in der des Vorsitzenden.
3. Lasse Dich nie für ein Amt oder Ausschuss benennen oder wählen.
Es ist viel leichter zu kritisieren als irgend etwas selbst zu tun. Sei
jedoch stets beleidigt, wenn Du für ein Amt nicht benannt wirst.
4. Wenn Dich der Vorsitzende bittet, deine Meinung zu einer wichtigen
Angelegenheit zu äußern, dann sage Ihm , dass Du dazu nichts
zu sagen hast. Später erzähle jedem, was eigentlich hätte
getan werden müssen.
5. Mache nichts selbst. Wenn andere Mitglieder Gemeinschaftsarbeiten verrichten,
dann grolle und erkläre öffentlich , dass der Verein von einer
Clique beherrscht wird.
6. Höre grundsätzlich nicht zu und sage später, dass Dir
niemand etwas gesagt hat.
7. Stimme für alles und tue das Gegenteil.
8. Stimme mit allem überein, was während der Versammlung gesagt
wird, und erkläre Dich nach dem Schlusswort damit nicht einverstanden.
9. Beanspruche alle Annehmlichkeiten, die Du durch die Vereinszugehörigkeit
erlangen kannst, doch trage selbst nichts dazu bei.
10. Wenn Du gebeten wirst, Deinen Beitrag zu entrichten, dann empöre
Dich über solche Impertinenz.
Regeln für einen Hund:
BESUCHER:
Finde schnell heraus welcher Besucher Angst vor
Hunden hat. Renne laut bellend quer durch das
Zimmer und spring spielerisch an dieser Person hoch..
Wenn der Mensch zu Boden fällt und anfängt zu schreien,
lecke sein Gesicht ab wobei du leise knurrst um
deine Besorgnis zu zeigen.
BELLEN:
Weil du ein Hund bist, erwartet man von dir,
dass du bellst. Also belle - sehr viel.
Deine Besitzer werden sehr glücklich sein zu hören,
dass du ihr Eigentum beschützt.
Besonders spät abends, wenn alle schon tief schlafen.
Es gibt kein schöneres Gefühl von Sicherheit für einen
Menschen, als mitten in der Nacht aufzuwachen und dein beschützendes
Bellen zu hören - wau, wau, wau
LECKEN:
Nimm immer erst einen GROßEN Schluck aus deiner
Wasserschüssel bevor du deine Menschen ableckst.
Menschen bevorzugen saubere Zungen.
Sei bereit, um deinem Menschen ein Handtuch zu holen.
LÖCHER:
Anstatt ein GROßES Loch in der Mitte des Gartens zu
graben und deine Menschen dadurch zu verärgern ,
buddele eine Menge kleinerer Löcher überall im Garten
verteilt, sodass sie sie nicht wahrnehmen.
Wenn du auf einer Seite eines jeden Loches etwas
Erde aufhäufst, glauben sie vielleicht es waren Maulwürfe.
Es gibt niemals genug Löcher in der Erde.
Kontrolliere den Garten täglich, damit du eventuell
notwendige Korrekturen vornehmen kannst.
TÜREN:
Der Platz direkt vor einer Tür ist immer für den Hund
der Familie reserviert - als Schlafplatz.>
DIE ART DES SCHNUPPERNS:
Menschen mögen es, abgeschnuppert zu werden - überall.
Es ist dein Job als Familienhund, sie zufrieden zu stellen.
ESS-MANIEREN:
Sitze immer unter dem Tisch während des Essens, besonders
wenn Gäste anwesend sind, damit du jedes Bröckchen, dass herunterfällt
auf wegputzen kannst.
Dies ist auch eine sehr gute Gelegenheit, dein
Schnuppern zu üben.
STUBENREINHEIT:
Stubenreinheit ist sehr wichtig für Menschen, also sorge
dafür, dass es genug Gründe gibt, die Zimmer zu reinigen.
SPAZIEREN GEHEN:
Regel der Straße: wenn du mit deinem Herrchen oder
Frauchen spazieren gehst, erledige dein Geschäft niemals
auf dem eigenen Rasen.
SOFAS:
Es ist absolut zulässig auf der neuen Couch zu liegen,
nachdem all deine Menschen zu Bett gegangen sind.
SPIELEN:
Wenn du ausrutscht beim Fangen eines Balles oder
Stockes, benutze ein Blumenbeet um den Sturz zu
dämpfen, sodass du dich nicht verletzt.
KATZEN JAGEN:
Wenn du Katzen jagst, versichere dich, dass du sie niemals -
auch nur annähernd- erwischst. Es verdirbt den Spaß.
KAUEN:
Tue etwas für die Mode-Industrie - friss einen Schuh.
Leine:
Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein
Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!
Sabbern:
Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du
nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen
sitzen und traurig gucken, und den "Sabber" auf den Boden tropfen
lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!
Schnüffeln:
Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt
Fahrräder:
Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht
zu kontrollieren. Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich
hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige
Meter neben dem Rad herrennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern
und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiterziehst.
Mülleimer:
Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen
Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und
versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst,
wirst du belohnt mit Margarinepapier zum Zerreissen, Rinderknochen zum Fressen
und schimmeligen Brotkrusten!
Taubheit:
Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen
möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen bleiben
möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person,
ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen.
Hundebett:
Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke
im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!
Donner:
Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten
sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig
ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen,
wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".
Papierkorb:
Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen
und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb
um und verstreu das Papier im ganzen Haus bis deine "Leute" nach
Hause kommen.
Sofas:
Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem
Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare daran
zu reinigen.
Baden:
Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und die
Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig
kräftig schüttelst.
Anspringen:
Die Antwort eines jeden guterzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!".
Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist.
Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.
Anstupsen:
Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie gerade
eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.
Rempeln:
Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten
Erfolg bringt - besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln
(siehe oben).
Liebe:
Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung.
Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn du
Glück hast, wird dein Mensch dich lieben.

Vorbereitungen auf einen Welpen
(nicht ganz ernstgemeinte Ratschläge für neue Hundebesitzer)
Schütte kalten Apfelsaft
auf den Teppichboden und laufe barfuss im Dunkeln herum.
Gleich nach dem Aufwachen: stelle dich in den Regen (solang es noch stockfinster
ist) und wiederhole: Guter Hund, mach Pipi, beeil Dich, mach schon...
Bedecke Deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende
helle Haare und bei heller Kleidung dunkle Haare. Außerdem lasse in
deinem Morgen-Kaffee einige Hundehaare schwimmen.
Spiel Fangen mit einem nassen, schleimigen Tennisball.
Renn' barfuss durch den Schnee, um das Gartentor zu schließen.
Wirf einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um und verteile die Stücke
über den ganzen Boden.
Lass Deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen, denn dorthin bringt sie
der Hund sowieso. (Besonders dann, wenn man Gäste hat).
Spring aus deinem Sessel, kurz bevor deine Lieblingssendung im Fernsehen vorbei
ist und renne zur Tür, schreiend: Nein! Nein! Mach das draußen.
Versäume den Schluss deiner Sendung.
Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich und warte bis nach der
Arbeit, um es sauber zu machen.
Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher in ein Bein deines Esstisches
- es wird sowieso angekaut.
Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und roll dich in sie ein. Dieses
Gefühl hast du, wenn ein Welpe auf deinem Schoß einschläft.
Hilfsmittel zur Hundeerziehung:
Eine zusammengerollte Zeitung kann
ein nützliches Hilfsmittel sein, wenn sie richtig angewendet wird. Benutzen
Sie beispielsweise die Zeitung, wenn der Hund etwas anknabbert oder gerade
ein Bächlein macht. Benutzen Sie sie nur, wenn Sie nicht zum richtigen
Zeitpunkt eingreifen konnten. Schlagen Sie sich selbst sechsmal gegen den
Kopf, und wiederholen Sie dabei den Satz: - Ich habe vergessen, auf meinen
Hund aufzupassen. - Wenden Sie diese Technik immer wieder an. Nach einigen
Korrekturen werden Sie soweit konditioniert sein, dass Sie Ihren Hund im Auge
behalten! Die Zeitungsrolle sollte einzig und allein zu diesem Zwecke verwendet
werden. Sobald Ihr Hund über Sie lacht, loben Sie ihn.
9 wichtige Regeln für den Hund
1. Der Hund darf nicht ins Haus!
2. Na gut, der Hund darf ins Haus, aber nur in bestimmte Räume!
3. Der Hund darf überall hin, aber er darf nicht auf die Couch!
4. Der Hund darf nur auf die alte Couch!
5. Na ja, der Hund darf überall rauf, aber er darf nicht mit ins Bett!
6. Na gut, der Hund darf ins Bett, aber nur wenn es ihm erlaubt wird!
7. Der Hund darf auf dem Bett schlafen wann immer er will, aber nicht unter
der Decke!
8. Der Hund darf unter der Decke schlafen, aber nur wenn es ihm erlaubt -
ausdrücklich erlaubt - wird!
9. Die Menschen müssen um Erlaubnis fragen, wenn sie auch mit unter der
Decke schlafen wollen.
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