Lieber
Hundefreund,
der Hund ist seit tausenden von Jahren der beste Freund des
Menschen.
Er ist anhänglich, treu und intelligent. Er kann Trost spenden, uns
zum Lachen bringen und beschützen.
Er ist aber auch ein schutz bedürftiges und vom Menschen abhängiges
Lebewesen,
das seinem Halter vollkommen vertraut.
In dem Moment, in dem Sie sich einen Hund anschaffen,
haben Sie die Verantwortung für sein Wohlbefinden und seine Gesundheit
übernommen.
Deshalb haben wir hier
auf dieser Seite ein paar Tips für Sie zusammen getragen, da mit
Sie und Ihr treuer Begleiter Hund lange Zeit mit einander verbringen
können.
Gesunde
Ernährung:
Ein guter Gesundheitszustand und die Lebenserwartung
unserer Hunde sind abhängig von einer art gerechten und ausgewogenen
Ernährung.
Um zu erkennen, was für
unseren Hund art gerecht ist, müssen wir uns seinen Urvater, den
Wolf, ansehen. Er ist kein reiner Fleischfresser, denn außer seinen
Beutetieren wie Kaninchen, Hasen und Rehen, frisst er Obst, Beeren,
Kräuter, Gräser, Insekten und auch den Kot von Pflanzenfressern.
So bekommt er alle lebenswichtigen Nährstoffe: Eiweiß, Fett,
Vitamine, Mineralien, Enzyme und Ballaststoffe.
Da unsere Hunde nicht mehr
selbst jagen (können und dürfen), tragen wir Menschen die
Verantwortung für ihre Ernährung. Wenn Sie die folgenden Tipps
beachten, schaffen Sie die besten Voraussetzungen für ein langes,
gesundes Hundeleben
Altersgerechte
Ernährung:
Ein Welpe benötigt
seine Nahrung in einem anderen Mischverhältnis von Fleisch und
pflanzlichen Zutaten als ein erwachsener oder ein älterer Hund.
Futterhersteller bieten für jede Altersstufe das optimale Futter
an. Wie oft Ihr Hund gefüttert werden sollte, sehen Sie im nebenstehenden
Kasten.
Vor allem in der Wachstumsphase
eines Hundes und im Alter sollten Sie zusätzliche Vitaminkuren
durchführen.
Gehört Ihr Hund einer
großen Rasse an, achten Sie bitte darauf, dass er in seiner Jugend
schlank bleibt! Gewichtige Tiere ziehen sich häufig im Alter von
drei bis acht Monaten Gelenkprobleme zu.
Fütterungsfehler vermeiden
Bitte geben Sie Ihrem Hund keine Essensreste Gewürzte Speisen können
der Gesundheit Ihres Hundes schaden.
Auch Schokolade ist nichts
für Hunde, sie kann Allergien auslösen und ist schlecht für
die Zähne.
Tiergerechte Leckerlis gibt es im Zoofachgeschäft Aber auch damit
dürfen Sie es nicht übertreiben; ein Leckerli sollte eine
Belohnung für eine besondere Leistung sein!
Achtung: nicht jeder Knochen
eignet sich als Hundefutter Knochen können splittern und Verletzungen
oder Verstopfung von Magen und Darm verursachen. Am besten, Sie kaufen
Ihrem Vierbeiner speziell entwickelte Kauknochen aus Rinderhaut, die
durch den Nageeffekt das Gebiss von Ablagerungen befreien.
7 Futter-Regeln:
Ein erwachsener
Hund sollte zweimal am Tag gefüttert werden.
Füttern Sie erst nach dem Spaziergang, Ein Hund ruht gerne nach
dem Fressen. Wenn große Hunde nach der Mahlzeit toben, besteht
zudem die Gefahr einer Magendrehung!
Wenn möglich, füttern Sie immer zur gleichen Zeit.
Das Futter sollte immer am gleichen Platz stehen.
Füttern Sie nicht direkt aus dem Kühlschrank. Zu kalte Nahrung
kann bei Hunden zu Magenproblemen wie Erbrechen führen.
Spülen Sie den Napf nach jeder Mahlzeit heiß aus.
Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer frisches Wasser hat.
Bewegung und
Spiel:
Wie bei uns Menschen müssen
Körper und Geist auch beim Hund trainiert werden.
Der Urahn unserer Hunde,
der Wolf, legt täglich eine Strecke von ca. 20 km zurück Ein
Hund mit zu wenig Bewegung ist ähnlichen Gefahren wie wir Menschen
ausgesetzt: Übergewicht, Überlastung der Gelenke, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
geringere Abwehrkraft sowie erhöhte Anfälligkeit für
Hautkrankheiten.
Um die psychische Gesundheit
zu erhalten, ist es wichtig, dass der Hund genügend Abwechslung
und Kontakt zu Artgenossen hat. Wenn Sie einen Einzelhund halten, sollten
Sie regelmäßig Plätze aufsuchen, auf denen sich viele
verschiedene, freundliche Hunde unangeleint begegnen können.
Sind Sie mit Ihrem Hund
allein unterwegs, beschäftigen Sie ihn mit Gehorsamkeitsübungen
Suchspielen oder Geschicklich keitsübungen. Wenn Sie jeden Erfolg
loben, werden diese Übungszeiten Ihrem Hund große Freude
bereiten und ihn ausgeglichener machen!
Ein Hund sollte außerdem
ein möglichst stabiles Umfeld haben. Tiere, die hin- und hergereicht
oder überfordert werden und häufig gestresst sind, können
psychisch verursachte Krankheiten entwickeln.
Frühe
Prägung:
Charakter entwickeln kann, ist es wichtig, dass Sie ihn in seiner Jugend
(bis zur 24. Lebenswoche) an möglichst viele verschiedene Umweltreize
heranführen.
Diese Prägungsphase können Sie später nicht nachholen!
Impfung:
Gleichgültig, wie alt Ihr
Hund ist, wie gesund, ob er mit anderen viel Kontakt hat oder eher Eigenbrötler
ist. Die regelmäßige Impfung ist die beste Gesundheitsvorsorge, die
es gibt. Krankheitserreger, die in Westeuropa noch vor 20 Jahren so
gut wie ausgerottet waren, sind wieder auf dem Vormarsch. Dazu gehören
die gefährlichen Krankheiten Staupe und Parvovirose.
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